928 Starter beim elften Hapfelmeier-Laufcup – Münchner siegt über zehn, Peitinger über fünf Kilometer

Traumwetter beschert Rekordzahlen

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Start des Fünf- und Zehnkilometerrennens beim Hapfelmeier-Laufcup in Polling.

Polling – Mit seiner Ankündigung vor zwei Wochen lehnte sich Sepp Hapfelmeier weit aus dem Fenster. Er versprach schönes Wetter beim Laufcup in Polling, „und da könnt ihr mich beim Wort nehmen“, so der Namensgeber und Initiator des Laufwettbewerbs, der zum dritten Mal im Klosterdorf und insgesamt zum elften Mal stattfand.

Die Prognose des Chefs des gleichnamigen Sporthauses wurde am Veranstaltungstag sogar noch übertroffen. Nicht nur schönes, sondern traumhaftes Wetter verwöhnte die Läufer. Und die kamen in Scharen nach Polling. 928 Teilnehmer, so viele wie noch nie, strömten zu den verschiedenen Läufen. „Es ist einfach toll hier“, schwärmten viele der Aktiven, die meist schon mehrfach am Start waren. „Das ist einfach ein Pflichttermin“, erklärte Rupert Sedlmayr vom Post SV Weilheim, der es sich nicht nehmen ließ, nach gerade auskuriertem Fußbruch in Polling an den Start zu gehen. „Wir sind hier einfach eine große Lauffamilie aus Sportlern, Helfern, Sponsoren und Nachbarn“, ergänzte Organisator und Moderator Robert Schärfl, der während der Läufe immer wieder begeistert mit den Teilnehmern abklatschte.

Hapfelmeier-Laufcup 2016

In diesem Jahr präsentierte sich der Lauf etwas anders als in den beiden Jahren zuvor. Der Start/Zielbereich wanderte vom Maibaum zum alten Feuerwehrhaus und die Laufrichtung wurde gedreht, sodass die Teilnehmer mit der Klosterkirche im Rücken ins Ziel kamen. „Das hat sich absolut ausgezahlt“, meinte Sigi Gemander von der AOK, die mit einem Stand vertreten war.

Schon am frühen Morgen war der Veranstaltungsbereich, in dem der SV Polling für die Verköstigung der Zuschauer und Läufer sorgte, gut gefüllt. Im Laufe des Vormittags herrschte dann reges Treiben im „Biergarten“ und vor den Ständen, während die Band „Sound Cocktail“ für den musikalischen Rahmen sorgte. Gelaufen wurden verschiedene Distanzen: den Anfang machten die Nordic Walker, dann folgten die fünf und zehn Kilometer. Anschließend kamen die Kinderläufe „mit unseren zukünftigen Siegern“, so Schärfl. Den Abschluss bildete der Halbmarathon. Egal ob schnell oder nicht ganz so flott unterwegs, die meisten Läufer kamen mit einem breiten Lächeln, unterstützt von viel Applaus der Zuschauer, ins Ziel zurück.

„Die vielen Fans an der Strecke waren toll“, meinte Benedikt Eich (LG „Stadtwerke München“), der in souveräner Manier in 1:21:56 Stunden mit deutlichem Vorsprung den Halbmarathon gewann. Hinter ihm kam der Peitinger Christian Scholz, der für den SVO Germaringen startet, ins Ziel. „Der Kurs ist nicht so schnell, weil ein paar Steigungen drin sind, aber es hat großen Spaß gemacht“, meinte der Berglaufspezialist, der zuvor auch noch auf der fünf-Kilometer Distanz am Start war und dort Dritter wurde.

Platz vier im Halbmarathon, mit über 140 Startern, sicherte sich Ralf Kaufmann aus Huglfing. Ein Weltklassemann, der schon zahlreiche Marathons gewann, war über die zehn Kilometer am Start und eine Klasse für sich. Burka Kedir ließ in 32:25.54 Minuten der Konkurrenz keine Chance. „Hier ist alles super organisiert und eine super Stimmung“, urteilte der gebürtige Äthiopier, der in München lebt.

Gute Platzierungen im Vorderfeld holten sich über diese Distanz einige Läufer aus dem Landkreis. Markus Brennauer (Penzberg) wurde Fünfter vor Bernhard Höldrich (Ingenried), Martin Thiede (Steingaden) und Peter Vogt (Rottenbuch).

Bei den Damen über zehn Kilometer lief Julia Nebl (SV Söchering) die schnellste Zeit. Über fünf Kilometer siegte Fabian Zwerger (Peiting) in 17:20.44 Minute. Volker Knöthig (Post SV Weilheim) wurde Vierter vor Markus Schmid (Landratsamt WM-SOG). Letzterer war einer der vielen Starter von Firmen und Behörden. Elektro Schöffmann war gleich mit 68, die Firma Zarges mit 55 und Ausrüster Salomon mit 50 Teilnehmern dabei. „Wir kommen auch bestimmt wieder“, erklärte Rainer Schlump von Salomon zufrieden.

Mehr als nur zufrieden war am Ende auch Sepp Hapfelmeier. „Es freut mich ungemein, dass so viele heute da waren“.

Von Roland Halmel

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