Monika Bittner spielt ab Dienstag bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 

"Besser geht’s nicht"

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Beim Eishockey spielt Monika Bittner aus Peißenberg ganz vorne mit. Momentan ist sie für die Weltmeisterschaft in Kanada.

Peißenberg – Monika Bittner ist nicht mehr zu stoppen. Die Peißenbergerin spielt ab 2. April mit der Fraueneishockey-Nationalmanschaft bei der Weltmeisterschaft in Kanada.

Hinter der Sportsoldatin Monika Bittner aus Peißenberg liegt eine überaus erfolgreiche Saison im Verein und in der Nationalmannschaft. Jetzt will sie auch bei der Eishockey Frauen Weltmeisterschaft in Kanada, bei der sie ihren 150. Einsatz in der DEB-Auswahl anpeilt, gut abschneiden. Vor ihrem Abflug sprach die 25-Jährige mit dem Kreisboten-Sportredakteur Roland Halmel. 


Mit der Saison können Sie bisher mehr als zufrieden sein, oder? 

Bittner: „Richtig. Deutscher Meister mit Planegg und dann die Olympiaqualifikation mit der Nationalmannschaft geschafft. Besser hätte es wirklich nicht laufen können.“ 

Warum lief es in Planegg so gut? 

Bittner: „In der Vorsaison hatten wir einen schwachen Monat dabei. In dieser Spielzeit waren wir wesentlich konstanter und sind so verdient Meister geworden.“ 

Wie war die Olympia-Quali für Sie? 

Bittner: „Wir hatten beim 3:1- Sieg gegen China einen guten Start. Gegen Tschechien gelang mir das 1:0. Das war das wichtigste Spiel, das wir dann 3:1 gewannen. Nach dem 5:0 gegen Kasachstan war die Quali für Sotchi perfekt.“ 

Hat sich die öffentliche Wahrnehmung des Fraueneishockey dadurch geändert? 

Bittner: „Die Sportinteressierten haben das wahrgenommen. Aber sonst war das öffentliche Interesse nicht sehr groß. Das ist ein bisschen enttäuschend. Vielleicht ändert sich das dann bei den Olympischen Spielen in Sotchi.“ 

Wie geht es für Sie jetzt nach der WM in Ottawa/Kanada weiter? 

Bittner: „Im Sommer geht mein Fernstudium in die heiße Phase, dadurch habe ich wenig Zeit wegzufahren. Nach den Prüfungen wird dann Urlaub gemacht und dann beginnt schon wieder die Vorbereitung auf die neue Saison in Planegg. Da bekommen wir einen neuen Trainer. Das wird interessant und dann freue ich mich auf die Spiele in Sotchi.“


Von Roland Halmel

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