Oberhausener Handballerinnen auch von Weilheim nicht zu stoppen

Erster Derbysieg seit 20 Jahren

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Den Ball ins Tor schreien: Gegen Weilheim versuchte es Andrea Feistl mit dieser Taktik.

Oberhausen – Zuhause bleiben die Handball-Damen des BSC Oberhausen eine Macht. Auch vom Lokalrivalen TSV Weilheim, den sie seit über zwanzig Jahren nicht mehr bezwangen, waren sie nicht zu stoppen. 

In einer kampfbetonten Partie setzte sich das Team von Trainer Martin Hohenleitner gegen die Kreisstädterinnen mit 18:14 (11:9) durch. „Schön, dass wir gewonnen haben. Wobei es gut ist, wenn Weilheim auch in der Liga bleibt“, bilanzierte Hohenleitner hinterher nüchtern.

In der ersten Hälfte lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, bei dem die Gastgeberinnen, bis auf einmal, stets die Nase vorne hatten. Nach dem Seitenwechsel bissen sich die Gäste aber zunehmend an Sophie Engel im BSC-Kasten die Zähne aus. „Bettina Eglseder war schon sehr stark in der ersten Hälfte, aber Sophie raubte den Gästen mit ihren Paraden den letzten Nerv“, meinte BSC-Handballchef Egon Heringer, nachdem Engel erst nach 17 Minuten bei einem Strafwurf bezwungen wurde. Entschieden war die Partie zu dem Zeitpunkt aber noch nicht. Beim 15:12 (55.) kamen die Gäste wieder auf Schlagdistanz heran. Mit einem Doppelschlag zogen die Oberhauserinnen dann aber fünf Treffer davon. Die Entscheidung war damit vorzeitig gefallen. 

Das letzte Auswärtsspiel der Saison bestreiten die BSC-Damen am Sonntag, 21. April, um 15 Uhr, bei der abstiegsbedrohten TSG Augsburg.

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