Eishockey: Peiting verliert Stürmer und Spiel beim Schlusslicht – Danach 6:0-Kantersieg gegen Weiden

ECP unterliegt überraschend

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Nur schwer zu bremsen waren die Peitinger Stürmer, wie hier Alex Simon, von den Weidener Verteidigern.

Peiting – Die schlechten Nachrichten überwogen beim EC Peiting am letzten Wochenende. Auswärts ließ der ECP bei den Schweinfurt Mighty Dogs Federn. Beim Schlusslicht unterlag der Tabellenführer überraschend mit 3:5. Vor dem Heimspiel gegen den EV Weiden meldete sich dann auch noch Stürmer George Kink, bei dem die alte Verletzung wieder aufbrach, ab.

Gegen die Oberpfälzer hielten sich die Mannen von Trainer Peppi Heiß dann aber mit einem 6:0-Erfolg schadlos. Gleichzeitig verteidigten sie damit die Tabellenführung.„Die Mannschaft hatte vom Freitag noch etwas gut zu machen“, meinte Heiß nach dem souveränen Auftritt gegen Weiden. „Wir haben in der Defensive nichts anbrennen lassen und haben das Spiel kontrolliert“, ergänzte der ECP-Coach. Sein Team dominierte gegen harmlose Gegner von Beginn an das Geschehen. Fabian Magg (3.) erzielte auch gleich den Führungstreffer. Tobias Biersack (6.) ließ kurz danach das 2:0 folgen. Danach hielten sich die Peitinger zurück. Erst im Mittelabschnitt in Überzahl – Weidens Köbele musste mit einer Spieldauerstrafe vom Eis, schlugen die Hausherren wieder zu. Gordon Borberg (30.) und Josh Gillam (33.) aus spitzem Winkel stellten auf 4:0. Auch im Schlussdurchgang änderte sich nichts. Der ECP bestimmte das Geschehen. Jeweils mit ihren zweiten Treffern machten dann Biersack (52.) und Borberg (58.) das halbe Dutzend voll. Torhüter Florian Hechenrieder durfte sich zudem über seinen vierten Shut-Out freuen. Mehr zu tun hatte er zwei Tage zuvor in Schweinfurt. „Wir haben da zu kompliziert und zu wenig auf den Körper gespielt“, bemängelte Heiß. Wobei sein Team stark begann. Die Chancenverwertung ließ jedoch zu wünschen übrig. Die Hausherren nutzten dagegen gleich die erste Möglichkeit durch Stähle (17.) zum 0:1. Zu Beginn des Mittelabschnitts glich Martin Guth (21.) aber aus. In der Folge drängte der ECP auf die Führung, jedoch ohne Erfolg. Abschlussglück hatten dagegen die Schweinfurter, die durch einen Doppelschlag von Funk (28.) und Apelis (32.) sogar auf 1:3 davonzogen. Die Peitinger kämpften sich im Schlussdurchgang aber wieder heran. Lubos Velebny (44.) in Überzahl und Florian Stauder (50.) sorgten für den Ausgleich zum 3:3. Eine Unterzahl von drei zu fünf wurde dem ECP dann zum Verhängnis. Apelis (52.) nutzte sie zum 3:4 und Filobok (57.) machte mit dem fünften Schweinfurter Treffer im Anschluss den Sack zu. Am Freitagabend (19.30 Uhr) steht für die Peitinger das Heimspiel gegen Erding auf dem Programm, ehe es am Sonntag (18 Uhr) zu den Tölzer Löwen geht. Von Roland Halmel

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