Zweiter Sieg gegen Tölzer Löwen

Playoffs: EC Peiting ist zuhause eine Macht

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Ordentlich zur Sache ging es im dritten Playoff Spiel der Peitinger gegen Bad Tölz: Hier wurde ECP-Verteidiger Fabian Weyrich (links) gefoult.

Peiting – Zuhause bleibt der EC Peiting in den Playoffs eine Macht. Nach der 2:8 Pleite im zweiten Spiel der Best-of-five-Serie bei den Tölzer Löwen schlug der ECP am Dienstag in eigener Halle zurück. Mit 5:2 setzte sich die Mannschaft von Coach John Sicinski gegen die Isarwinkler durch.

Der zweite Sieg gegen die Löwen wurde aber teuer erkauft. Simon Maier zog sich nach einem Knieckeck des ehemaligen Peitingers Lubos Velebny einen Kreuzbandriss zu und fällt damit mehrere Monate aus. In der von den Tölzern überaus hart geführten Partie erlitt Florian Stauder zudem einen Nasenbeinbruch. „Das ärgert uns mächtig, deshalb wollen wir am Freitag in Bad Tölz den Sack zu machen“, will Sicinski auf dieses harte Einsteigen eine sportliche Antwort geben.

Sein Team gab sie auf die Tölz-Pleite bereits in der Anfangsphase. Ty Morris (5.) erzielte mit einem verdeckten Schuss das 1:0. Wenig später stocherte Stauder (14.) die Scheibe in Überzahl zum 2:0 über die Linie. Erneut im Powerplay ließ dann auch noch ECP-Kapitän Anton Saal (18.) das 3:0 folgen. Danach war der Arbeitstag für Löwen-Goalie Markus Janka beendet. Für ihn übernahm Konstantin Kessler.

Wenig später leistete sich der Tölzer Trainersohn Maxi Kammerer ein Foul gegen Stauder, der sich dabei die Nase bricht. Statt einer Spieldauerstrafe gab es dafür vom nicht immer sattelfesten Schiedsrichter nur zwei Minuten. Die reklamierenden Peitinger bekamen stattdessen noch eine weitere Strafe aufgebrummt.

Im zweiten Drittel beruhigten sich die Gemüter langsam wieder. Die Partie wurde ausgeglichener. Morris (27.), der in der Drittelpause davor noch von Löwencoach Kammerer aufs übelste beleidigt wurde, sorgte mit einem weiteren Überzahltreffer (27.) für das 4:0. Vor knapp 1200 Zuschauer brachte Marek Curilla (29.) die Gäste wenig später aber wieder heran.

Danach lag mehrfach das zweite Löwentor in der Luft. Florian Hechenrieder im Peitinger Kasten verhinderte aber mit starken Paraden einen weiteren Treffer der Tölzer.

Im Schlussabschnitt sorgte erneut der Unparteiische für Aufregung, da er einem Distanztreffer von Velebny (44.) wegen hohen Stocks zunächst die Anerkennung verweigert. Nach Rücksprache mit seinen Linienrichtern ließ er sich aber umstimmen und gab das 4:2. Die Löwen drängten danach auf den Anschluss. Eine feine Einzelleistung von Saal (54.) zum 5:2 sorgte jedoch für die Entscheidung.

Sollte in Bad Tölz am Freitag keine Entscheidung fallen, kommt es am Sonntag um 18 Uhr in Peiting zum finalen Show-Down.

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