SVR schafft Sensation – 1400 Zuschauer bei 2:1 Sieg

Raisting in der Bayernliga

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Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr. Zusammen mit den Fans bejubelten die Raistinger den Bayernligaufstieg.

Raisting – Relegationsspiele bleiben die Spezialität des SV Raisting. Im Vorjahr schaffte der SVR auf diesem Weg den Aufstieg in die Landesliga. In dieser Saison setzte die Elf von Trainer Robert Färber aber noch einen oben drauf.

Im Aufstiegsduell schalteten die Raistinger die DJK Vilzing aus. Nach einem 0:0 im Hinspiel gewann der SVR zwei Tage später vor heimischer Kulisse mit 2:1 gegen das Team aus dem bayerischen Wald und ließ damit den Traum vom Bayernligaaufstieg Wirklichkeit werden.

Die letzten Sekunden zogen sich wie eine Ewigkeit. Als schließlich der Schlusspfiff ertönte kannten die Fans des SVR unter den rund 1400 Zuschauern im Sportpark kein Halten mehr. Sie stürmten den Platz um mit den Spielern, die Freudetrunken über den Platz sprangen, den größten Vereinserfolg zu feiern. „Totgesagte leben länger“, strahlte auch Coach Robert Färber, ehe er die obligatorische Bierdusche verpasst bekam.

Nach dem anstrengenden Trip am Freitag in den bayerischen Wald und dem hart erkämpften 0:0 gingen seine Mannen im Rückspiel an ihre Schmerzgrenze. Dabei verlief die erste Hälfte noch alles andere als wunschgemäß. Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten und kaum torgefährlichen Aktionen gingen die Gäste in Führung. Ein Freistoß aus fast 35 Metern von Erich Vogl (32.) wurde lang und länger und schlug hinter dem verduzten SVR-Schlussmann Urban Schaidhauf zum 0:1 ein. Kurz danach lag bei einer weiteren DJK Großchance (38.) sogar das 0:2 in der Luft. Den Alleingang von Michael Müller (60.) parierte dann Schaidhauf. Wenig später gelang den Hausherren nach einer Ecke jedoch der Ausgleich. Michael Stoßberger (66.) brachte sein Team mit dem 1:1 aus dem Gewühl heraus wieder ins Geschäft. Das Tor setzte bei den Raistinger noch einmal Kräfte frei.

In der Folge berannten sie den Vilzinger Kasten und für das Engagement wurden sie auch belohnt. Nach einer weiteren Ecke staubte SVR-Torjäger Ludwig Huber (75.) aus kurzer Distanz zum 2:1 ab. Diesen knappen Vorsprung verteidigten die Gastgeber dann bis zum Abpfiff, der gleichzeitig das Startsignal für die anschließende Aufstiegsfeier war.

Von Roland Halmel

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