SVR hält Kasten erneut sauber und besiegt Nördlingen 3:0

Größerer Wille entscheidet

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Das Foul an SVR-Kapitän Korbinian Steigenberger hatte eine Gelb-Rote Karte gegen einen Nördlinger zur Folge.

Raisting – Zu Hause bleibt der Kasten im neuen Jahr sauber. Nach der Winterpause ist der SV Raisting auf eigenem Platz weiter ohne Gegentor.

Im Duell gegen den Tabellenfünften TSV Nördlingen setzte sich der SVR mit 3:0 durch und verteidigte damit Platz eins.

„Das war ein richtiges Spitzenspiel, das alles mitbrachte, um den Zuschauer beim nasskalten Wetter zu erwärmen”, meinte SVR-Sprecher Wolfgang Gemander. „Unser Willen hat gegen die spielstarken Nördlinger den Ausschlag gegeben“, ergänzte SVR-Coach Robert Färber. 

Sein Team verzeichnete in der ersten Hälfte auch einige gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Florian Breitenmoser (15./33.) vergab aber zwei Kopfballchancen. Zudem verfehlte ein Distanzschuss von Michael Stoßberger (18.) knapp das Gästetor. Nach einer schönen Vorbereitung von Fabian Klingl zielte Raistings Torjäger Ludwig Huber (39.) kurz vor dem Wechsel haarscharf neben den Pfosten. Die Nördlinger kamen im Anschluss zu ihrer einzigen Torchance vor dem Wechsel als Daniel Hensolt (43.) das Außennetz traf. 

Aus der Kabine kamen erneut die Hausherren mit viel Schwung. Korbinian Steigenberger (48.) fand seinen Meister im TSV-Schlussmann Müller, der im Anschluss auch noch einen Flachschuss von Christoph Schmitt (49.) parierte. 

Eine Konfusion vor dem Gästetor nutzte dann Michael Stoßberger (50.) zu seinem ersten Saisontor und dem überfälligen 1:0. Wenig später flog Karl-Heinz Brückel vom TSV nach einer Unsportlichkeit gegen Steigenberger mit Gelb-Rot (56.) vom Platz. 

Im Anschluss prüfte Simon Nutzinger den Gästeschlussmann bei einem Freistoß. Hensolt (72.) ließ dann aber auch eine gute Ausgleichschance aus. Breitenmoser sorgte schließlich mit dem 2:0 für Erleichterung bei den anwesenden SVR-Fans. Meyer traf danach bei einem Freistoß noch den Raistinger Pfosten (87.). Besser machte es in der Schlussminute Fabian Schmidt (90.) als er kurz nach seiner Einwechslung für den 3:0-Endstand sorgte. Von Roland Halmel

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