Indische Schauspielerin

Auch Freida Pinto wurde schon sexuell belästigt

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Freida Pinto weiß aus eigener Erfahrung, dass sexuelle Belästigung in Indien Alltag ist.

Berlin - Fast täglich ist von Vergewaltigungen in Indien zu hören. Belästigungen seien in Indien Alltag, sagt Schauspielerin Freida Pinto, auch sie hat dort schon negative Erfahrungen gemacht.

"Ich kenne keine Frau, die öffentliche Verkehrsmittel benutzt und die noch nie begrapscht wurde", sagte die 29-Jährige („Slumdog Millionär“) der Zeitschrift "Brigitte". Sie fügte hinzu: "Natürlich ist mir das auch schon passiert." Dass das Land immer wieder wegen schrecklicher Gewalttaten, Vergewaltigungen und Morden an Frauen in den internationalen Schlagzeilen lande, mache sie traurig und wütend: "Vergewaltigungen passieren leider auf der ganzen Welt." Indien sei nicht das „weltweite Zentrum“ von Sexismus.

Durch ihre Mitarbeit beim Kinderhilfswerk Plan International - als Globale Botschafterin der Bildungskampagne für Mädchen "Because I am a Girl" - habe sie allerdings erfahren, welche Ausmaße die Ablehnung von Mädchen immer noch habe: "Dass die Geburt eines Mädchens nicht geschätzt wird oder als Last für die Familie empfunden wird. Dass kein Sinn darin gesehen wird, ihr Schulbildung zukommen zu lassen, weil sie ja doch mit 17, 18, verheiratet wird. Diese Mentalität gibt es in Indien nicht nur in den unteren Schichten, sondern auch in einigen sehr gebildeten Familien."

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Freida Pinto ist demnächst in dem Film "Wüstentänzer" zu sehen, der am 3. Juli in den deutschen Kinos anläuft.

dpa

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