Timberlake großer Abräumer

Jenner mit peinlichem Patzer bei Billboard Awards

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Kendall Jenner (l.) bei den Billboard Awards mit Schwester Kylie.

Las Vegas - Kim Kardashians Halbschwester Kendall Jenner hat bei den Billboard Awards für einen peinlichen Patzer gesorgt. Großer Abräumer war in der Nacht zu Montag US-Sänger Justin Timberlake.

Das US-Model Kendall Jenner (18) hat bei den Billboard Awards für unfreiwillige Lacher gesorgt. Die Halbschwester von Promi-Sternchen Kim Kardashian (33) sollte bei der Preisverleihung in Las Vegas die australische Boyband 5 Seconds of Summer ansagen. Doch offenbar hatte sie Probleme, den Namen der Band vom Teleprompter abzulesen. Sie stockte, lachte, bückte sich kurz und sagte zum Publikum: „Leute, ich bin die schlechteste Vorleserin.“

Der Patzer löste zahlreiche Kommentare in den sozialen Netzwerken aus. Jenner selbst twitterte nach der Show: „Als wenn ich nicht schon aufgeregt genug gewesen wäre: Ich lasse nie wieder meine Kontaktlinsen Zuhause.“

Abräumer des Abends: Justin Timberlake

Justin Timberlake räumte mit sieben Preisen ab, unter anderem in den Kategorien bester Künstler, Bestes Rhythm and Blues-Album und bester männlicher Künstler. Beste weibliche Künstlerin bei der Preisverleihung in Las Vegas wurde Katy Perry. Beste Newcomerin wurde die Neuseeländerin Lorde. Die Auszeichnung für das beste Rock-Album ging an die aus Las Vegas stammende Band „Imagine Dragons“ für ihr Debütwerk „Night Visions“. Jennifer Lopez bekam den „Icon Award“ für ihr Lebenswerk, ihr Ex-Mann Marc Anthony gewann in der Kategorie „Top Latin Artist“.

So ging's ab bei den Billboard Awards 2014

So ging's ab bei den Billboard Awards 2014

Eine Reihe von Preisen wurde auch für erfolgreiche Auftritte in den Online-Medien und den sozialen Netzwerken vergeben. In der Kategorie „Best Social Artist“ gewann Justin Bieber, „Top Streaming Artist“ wurde Miley Cyrus. Katy Perry wurde in der Kategorie „Best Digital Songs Artist“ ausgezeichnet.

Michael Jackson auferstanden als Hologramm

Bei der Preisverleihung in Las Vegas wurde auf einer Spezialbühne ein Hologramm einer Performance von Michael Jackson gezeigt - Band und Tänzer aus Fleisch und Blut inklusive. Ein Produktionsteam hatte monatelang daran gearbeitet, den Titel „Slave to the Rhythm" aus dem aktuellen Jackson-Album "Xscape" aufzubereiten und umzusetzen. Ein Gericht hatte zuvor die Nutzung der Aufnahmen des 2009 gestorbenen Künstlers genehmigt, die einige seiner legendären Tanzschritte wie etwa den "Moonwalk" zeigt.

Sehen Sie hier das Video der Performance 

Der mit High-Tech-Hilfe auferstandene Megastar gefiel allerdings vielen nicht: Der Kritiker des "Vulture" fühlte sich "unbehaglich". Das US-Magazin verglich die grafische Qualität mit Computerspielen und kam zum Schluss: "Es sah etwas besser aus als "The Sims", aber etwas schlechter als "Call of Duty"". Stereogum schrieb, es sei eine "durch und durch unheimliche, zynische und enttäuschende Erfahrung" gewesen. E!Online hingegen jubelte: "Unglaublich!"  

dpa/hn

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