"Es ist einfach zu viel"

"Ghostbusters"-Star Leslie Jones beklagt Hass-Kommentare auf Twitter

+
Leslie Jones bei der Ghostbusters-Premiere in Hollywood.

Los Angeles - US-Schauspielerin Leslie Jones hat sich auf Twitter gegen rassistische und beleidigende Kommentare im Zusammenhang mit dem neuen "Ghostbusters"-Film zur Wehr gesetzt. Jones ist zutiefst verletzt.

„Ich fühle mich wie in einer persönlichen Hölle. Ich habe dies mit nichts verdient. Es ist einfach zu viel. So verletzt gerade“, schrieb die 48-Jährige in der Nacht auf Dienstag. Zuvor hatte der Comedy-Star aus dem neuen „Ghostbusters“-Film einige der Hass-Botschaften wiedergegeben und sich über gefälschte Kommentare mit ihrem Namen beklagt.

Zudem kritisierte Jones, dass solche Tiraden in dem Kurznachrichtendienst möglich seien. Schließlich schrieb sie: „Ich verlasse Twitter heute Abend mit Tränen und einem sehr traurigen Herzen. All das nur, weil ich einen Film gedreht habe.“

Vor einigen Wochen hatte Jones Kritik von Fans zurückgewiesen, die sich darüber beschwerten, dass die Neuverfilmung mit Frauen in den Hauptrollen besetzt ist. „Wenn mich Leute über das Geschlechtsthema befragten, sagte ich ihnen: Das ist kein Männerding, es ist kein Frauending. Es ist ein Ghostbusters-Ding“, sagte sie damals dem US-Magazin „Entertainment Weekly“. In Deutschland läuft der Film Anfang August an.

Tweets mit Beleidigungen und Hassrede sind bei den Kurznachrichtendienst grundsätzlich untersagt, Twitter wird aber immer wieder vorgeworfen, in solchen Fällen nicht schnell und konsequent genug zu reagieren. Das Unternehmen kündigte mehrfach einen härteren Kurs an.

dpa

Ghostbusters bereit für große Sequel-Serie

Meistgelesene Artikel

Pietro Lombardi: „... dann war‘s das!“

Köln - Das Trennungs-Drama der Lombardis geht in die finale Runde. Pietro stichelt gegen seine Sarah und stellt klar: Danach ist das einstige …
Pietro Lombardi: „... dann war‘s das!“

Keine Privatsache! Gericht weist Brad Pitts Antrag ab 

Los Angeles - Der Rosenkrieg zwischen Brad Pitt und Angelina Jolie geht weiter. Beide tragen ihren Sorgerechtsstreit um die sechs gemeinsamen Kinder …
Keine Privatsache! Gericht weist Brad Pitts Antrag ab 

Lindenberg: Zu Weihnachten auch an Kinder in Krisengebieten denken

Köln - Rocksänger Udo Lindenberg hat angesichts von Kriegen und Terror zu Spenden für Kinder in Krisengebieten aufgerufen.
Lindenberg: Zu Weihnachten auch an Kinder in Krisengebieten denken

Kommentare