Große Trauerfeier in Hamburg

James Last: So verabschieden sich seine Freunde

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Viele Fans trauerten vor der Michaeliskirche um den beliebten Musiker.
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Zum 70. Geburtstag des verstorbenen Bandleaders war vor der Michaeliskirche eine Kupferplatte eingelassen worden.
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Trauergäste tragen sich vor der Michaeliskirche in das Kondolenzbuch ein.
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Der ehemalige Showmaster Rainer Holbe.
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Eine Frau hält beim Verlassen der Michaeliskirche das Programm der Trauerfeier für James Last in den Händen.
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Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD, l).
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Sängerin Katja Ebstein und der Komponist Ralph Siegel.
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Kränze, Blumen und ein Bild des verstorbenen Bandleaders.

Hamburg - Er liebte die Musik, die Familie und seine Freunde. Bei der Trauerfeier für James Last im Hamburger Michel gab es deshalb auch viel Musik und viel Platz für Besucher.

Etwa 1000 Menschen haben im Hamburger Michel am Mittwoch Abschied von Bandleader-Legende James Last genommen. 500 Freunde und Weggefährten, darunter Talkmaster Alfred Biolek, Komiker Otto Waalkes oder Sängerin Katja Ebstein, und etwa genauso viele Fans kamen in die Kirche, um dem Erfinder des „Happy Sound“ und Meister des „Easy Listening“ die letzte Ehre zu erweisen.

Der Hauptpastor der St. Michaelis Gemeinde, Alexander Röder, nannte Lasts Leben in seiner Predigt eine großartige Tournee - „eine Tournee in der Gemeinschaft vieler geliebter Menschen“. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) würdigte den Musiker als „hanseatischen Weltbürger“. Der Chef von Lasts Plattenfirma Universal, Frank Briegmann, nannte Last ein „musikalisches Genie“, dessen Schaffenskraft und Kreativität noch für mindestens zwei Leben gereicht hätte.

Die bewegende Gedenkfeier war geprägt von Musik. Ein Streichquartett mit Musikern aus Lasts Orchester spielte „Yesterday“ von den Beatles und der Pianist Joe Dorff sang „I Believe I Can Fly“ von R. Kelly. Zum Abschluss der 75-minütigen Feier sang Sängerin Ingrid Y. Arthur „Amazing Grace“. Der Altarraum war mit Blumen und einem Bild von Last geschmückt, das ihn in einem Hemd mit bunten Gitarren zeigt.

dpa

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