Nach kurzer Krankheit

Der große Jazz-Gitarrist Jim Hall ist tot

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Jim Hall beim Londoner Jazz Festival in der Queen-Elizabeth-Hall im November 2012.

New York - Nach kurzer Krankheit ist der bedeutendste Jazz-Gitarrist Jim Hall im Alter von 83 Jahren in New York gestorben. Der Musiker soll in Frieden entschlafen sein.

Der einflussreiche Jazz-Gitarrist Jim Hall ist einem Pressebericht zufolge im Alter von 83 Jahren gestorben. Hall, der mit Künstlern wie Ella Fitzgerald und Sonny Rollins zusammenarbeitete, sei am Dienstag in New York nach kurzer Krankheit im Schlaf gestorben, schrieb die Zeitschrift "Jazz Times". Die Zeitschrift würdigte ihn als "produktiv, abenteuerlustig und sehr bewundert" und schrieb, Hall habe "die Rolle der Gitarre im Jazz" verändert.

Hall stammte aus einer musikalischen Familie im US-Bundesstaat New York und begann im Alter von zehn Jahren Gitarre zu spielen. In den 1950er Jahren ging Hall nach Los Angeles, wo er Teil der Jazzszene wurde. In den 1960er Jahren zog er nach New York, wo er ein Trio mit dem Pianisten Tommy Flanagan und dem Bassisten Ron Carter gründete. 2006 verlieh ihm Frankreich den Ritterorden für Kunst und Literatur.

dpa

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