Michael Keaton als tragischer Antiheld in "Birdman"

+
Kurioses Duo: "Birdman" (Michael Keaton) und Mike (Edward Norton). Foto: 20th Century Fox

Berlin (dpa) - Als abgehalfterter Hollywood-Superheld versucht sich Riggan Thomson (Michael Keaton) als Regisseur und Darsteller eines anspruchsvollen Broadway-Stückes.

Dabei sitzt ihm sein Alter Ego "Birdman" im wahrsten Sinne des Wortes ständig im Nacken als mahnendes und nervendes Gewissen.

Der Mexikaner Alejandro González Iñárritu ("Babel", "Biutiful") hat diese schwarze, surreale Komödie über die Eitelkeiten des Filmbusiness geschrieben, produziert und inszeniert - gewohnt schwermütig und ironisch und mit einem großartigen Ensemble.

Für "Birdman" gab es schon zwei Golden Globes, außerdem ist der Film für neun Oscars nominiert.

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), USA 2014, 119 Min., FSK ab 12 J., von Alejandro González Iñárritu, mit Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton

Filmseite

Meistgelesene Artikel

Caroline von Monaco zum 60.: Ein Leben zwischen Glamour und Tragik

Monaco - Viel Licht und viel Schatten: Davon war das Leben von Prinzessin Caroline geprägt. Während eine neue Generation des monegassischen …
Caroline von Monaco zum 60.: Ein Leben zwischen Glamour und Tragik

Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

München - Die Trennung von Sarah und Pietro Lombardi ist seit Monaten das beherrschende Thema der Boulevardpresse. Jetzt äußert sich Sarah in einem …
Sarah bereut ihren Betrug, aber „das war kein One-Night-Stand“

Kegelrobbensaison: Rekord bei Jungtieren

Erfreulich: In der Seehundstation Friedrichskoog, die Robben-Waisen aufnimmt, war weniger los als in den Vorjahren.
Kegelrobbensaison: Rekord bei Jungtieren

Kommentare