Mónica Spear Mootz

Mord an Ex-„Miss Venezuela“: Verdächtige gefasst

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Mónica Spear Mootz bei ihrer Wahl zur Miss Venezuela im Jahr 2004.

Quito  - Nach dem tödlichen Überfall auf Ex-„Miss Venezuela“ Mónica Spear Mootz  im Januar hat die Polizei in Ecuador  fünf Verdächtige gefasst.

Es handele sich um vier junge Erwachsene und einen Jugendlichen aus Venezuela, die auf dem Landweg von Caracas nach Ecuador gereist seien und keine Ausweispapiere bei sich gehabt hätten, berichtete die ecuadorianische Zeitung „El Universo“ am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf Innenministeriumskreise.

In der Stadt Guayaquil habe es eine erste Anhörung gegeben, um zu ermitteln, inwiefern die Festgenommenen mit dem Überfall auf das 29-jährige Model in Zusammenhang stehen könnten. Weshalb die fünf Personen verdächtig sind, sagten die Behörden nicht. Angreifer hatten am 7. Januar Spear und ihren Mann erschossen, als sie an einer Schnellstraße im venezolanischen Bundesstaat Carabobo gehalten hatten. Die fünfjährige Tochter des Paares wurde dabei verletzt.

Venezuela gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Nach Angaben der unabhängigen Beobachtungsstelle für Gewalt (OVV) wurden dort im vergangenen Jahr mehr als 24 000 Menschen getötet. Nach den tödlichen Schüssen auf die ehemalige Miss Venezuela hatte Präsident Nicolás Maduro einen nationalen Befriedungsplan angekündigt.

AFP

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