"Er hat alles gemacht!"

Tarantino nennt Kollegen den "König des Kinos"

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Laut Quentin Tarantino (mittig) gebührt der Titel "König des Kinos" nicht ihm selbst.

Lyon - US-Starregisseur Quentin Tarantino füllt mit seinen Action-Trash-Filmen die Kinosäle wie kaum ein zweiter. Als "König des Kinos" sieht er selbst jedoch jemand anderen

Als "König" des Kinos hat US-Starregisseur Quentin Tarantino die französische Schauspiellegende Jean-Paul Belmondo gewürdigt. "Die Filme der Nouvelle Vague, Actionfilme, Krimis - Belmondo hat alles gemacht", sagte Tarantino am Montagabend bei der feierlichen Eröffnung des Filmfestivals Lumière in der ostfranzösischen Stadt Lyon. Der heute 80-jährige Schauspieler stehe für Lebenskraft, Charisma und "Super-Coolness".

Tarantino erinnerte bei der Eröffnungsfeier an den anwesenden Belmondo gerichtet an den Film "Außer Atem", mit welchem dem Schauspieler 1960 der Durchbruch gelang. "Am Anfang von 'Außer Atem' von Jean-Luc Godard sieht man vor einem Kinoplakat einen jungen Schauspieler, der davon träumt, eines Tages Humphrey Bogart zu werden. In den 20 folgenden Jahren haben wir alle gehofft, eines Tages Jean-Paul Belmondo zu werden."

Das Filmfestival Lumière ist Kinoklassikern gewidmet, im Verlauf der Woche werden in Lyon auch mehrere Belmondo-Filme gezeigt. Bei dem Festival wird Tarantino, Regisseur von Filmen wie "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" und "Inglourious Basterds", mit einem Preis geehrt.

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