"Früher wünschte man sich eine Mauer"

Roger Waters: Hilfsbereitschaft hat Deutschland-Bild geändert

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Roger Waters, Sänger, Bassist, Komponist und Texter und ehemaliger Frontmann der britischen Rockgruppe Pink Floyd, 2013 bei einem Besuch in Berlin.

Berlin - Das Deutschland-Bild hat sich nach Ansicht des Pink-Floyd-Musikers Roger Waters zuletzt deutlich verbessert. Die Zeit negativer Erinnerungen an Deutschland sei vorbei, so der Star.

"Durch ihre Hilfsbereitschaft ändert sich das Bild der Deutschen drastisch", sagte der 72-jährige Rockstar in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Alle Vorurteile seien weggewischt worden, fügte er vor dem Hintergrund der Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge in Deutschland hinzu.

"Viele Menschen meiner Generation verbanden mit Deutschland lange negative Erinnerungen", erinnerte sich der Musiker. "Früher wünschte man sich eine Mauer, um sicher vor den Deutschen zu sein und sie auf Abstand zu halten." Der Respekt sei etwa durch die florierende Industrie oder die Grünen zwar schon lange da gewesen - "aber menschlich?" Das habe sich jetzt geändert, sogar "die paar irren Skinheads in Dresden stören diese Harmonie nicht weiter, weil es solche Gestalten in jedem Land gibt."

AFP

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