Rudelgucken und Lästern zum Eurovision Song Contest

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Daumendrücken für Ann Sophie. Foto: Julian Stratenschulte

Berlin/Köln (dpa) - Der Eurovision Song Contest ist für viele Schwule und Lesben ein Höhepunkt im Jahr - warum auch immer. In Berlin gibt es viele Partys, in Köln führt im Theater Gloria bei der Live-Übertragung der Travestiekünstler HAM durch den Abend.

Berlins queeres Magazin "Siegessäule" schreibt zum Finalabend am Samstag: "Homo-Berlin starrt kollektiv in die Glotze und fiebert, kreischt und votet mit. Zig Public Viewings bieten dafür den passenden Rahmen."

Oft kommentieren Trash-Transen und Dragqueens die Show live: im Freiluftkino Kreuzberg etwa Inge Borg und Gisela Sommer, im Hofbräuhaus nahe dem Alexanderplatz Nina Queer.

Auch bei der jüdischen Partyreihe "Meschugge" im Sophienclub ist die Glotze an oder in der Frauenkneipe Begine. Wer was ganz Besonderes sucht, kann im CDL-Club mit anderen nackt gucken. "Dresscode: Shoes only."

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