Blutiger Raubüberfall

Schießerei: Deutscher Doku-Star und Millionär tot

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Nur die Einschusslöcher an der Scheibe der Hotellobby erzählen noch von dem grausigen Mord.

Caracas - Der 56-jährige Sat1-Doku-Star und Millionär Christoph Kleuters ist am Donnerstag nach Medienberichten in Venezuela bei einem blutigen Raubüberfall erschossen worden.

Mit der Sat1 TV-Show „Geheime Helfer“ wurde er 2008 berühmt. Er war Geschäftsmann und Millionär: Christoph-Wilhelm Kleuters ist mit 56 Jahren in Venezuela ermordet worden. Nur acht Stunden vor der Tat kam er erst im südamerikanischen Land an.

Laut dem lateinamerikanischen Presseportal "Latinapress" fuhr der Geschäftsmann gerade bei einem Fünf-Sterne-Hotel im Osten der Stadt Caracas in einer gepanzerten Limousine vor. In der Hotellobby warteten schon die drei Räuber auf ihn. Es folgte ein Schusswechsel, den einer der Angreifer nicht überlebt hat, wie "Latinapress" nach Angaben des Generalstaatsanwaltes berichtet. Die beiden anderen Mörder konnten entkommen.

Auf Twitter kursieren Bilder vom Tatort: Überall ist Blut, Christoph Kleuters liegt schwer verletzt in einer Blutlache. Nur wenige Stunden nach der Tat soll er den Verletzungen im Krankenhaus erlegen sein.

Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass Kleuters bereits am Flughafen von den Tätern ins Visier genommen worden sein muss. Augenzeugen berichten von einer Hinrichtung, bei der mehr als 30 Schüsse gefallen sein sollen.

Bild: Christoph Kleuters erschossen

Gegenüber der "Bild"-Zeitung bestätigte der Anwalt der Familie, Karsten Faulhaber, den Tod von Christoph Kleuters: „Die Familie ist fassungslos und schockiert, hofft, dass der Fall schnell aufgeklärt wird.“

Auch Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro soll sich laut "Latinapress" ebenfalls zu der Tat geäußert haben. Er bedauere die Tat und nannte den Mord einen "seltsamen Vorfall".

Angesicht der hohen Mordrate, gerade in der Stadt Caracas erscheint die Tat jedoch wenig seltsam. Caracas gilt als die gefährlichste Hauptstadt der Welt.

vf

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