Sophie Rois: Wir leben im "Zombie-Zeitalter"

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Sophie Rois findet, dass wir im "Zeitalter der Untoten" leben.

Berlin - Durch die heutige Medizin können die meisten Krankheiten geheilt werden. Schauspielerin Sophie Rois kann dieser modernen Entwicklung allerdings nicht nur Gutes abgewinnen.

Angesichts der Möglichkeiten der modernen Medizin und der wachsenden Lebenserwartung fürchtet die Schauspielerin Sophie Rois ein “Zeitalter der Untoten“. Die Menschen setzten alles daran, “biologisch möglichst lange irgendwie herumzuwackeln“, sagte die 50-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. “Das könnte auch das Zombie-Zeitalter sein.“

Im alltäglichen menschlichen Handeln erkennt Rois ein kontinuierliches Streben nach hohem Alter. “Zum Leben fällt uns nichts anderes mehr ein, als möglichst nicht zu rauchen, möglichst gesund zu essen und möglichst lange unseren Kadaver durch die Gegend zu schleppen“, sagte die gebürtige Österreicherin. Einziges Ziel sei es, möglichst lange zu leben. “Und angesichts der erschreckenden Möglichkeiten der Medizin sieht man sich selbst in so einer Zukunft, wo man ewig herumschleicht“, prognostiziert sie.

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Dabei kann sich die Schauspielerin, die Anfang Mai mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet wird, mit übersinnlichen Phänomenen durchaus anfreunden. “Ich finde die Vorstellung, dass es einen Werwolf gibt, ganz gut“, sagte Rois, die im Fernsehkrimi “Polizeiruf 110: Die Gurkenkönigin“ (Ausstrahlung: 15. April 2012) an der Seite von Horst Krause auf Verbrecherjagd geht. Des Mordversuchs verdächtig scheint auf dem ersten Blick ein Vampir.

dapd

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