Nach Rekordtauchfahrt

James Cameron: Das wird aus seinem U-Boot

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James Cameron stiftet sein U-Boot ein Jahr nach der Rekordtauchfahrt.

Los Angeles - Ein Jahr nach seiner Rekordtauchfahrt auf den Grund des Marianengrabens hat Star-Regisseur James Cameron entschieden, was aus seinem U-Boot "Deepsea Challenger" werden soll.

Ein Jahr nach seiner Rekordtauchfahrt auf den Grund des Marianengrabens gibt Star-Regisseur James Cameron (58) sein U-Bot „Deepsea Challenger“ an ein Forschungsinstitut ab. Nach Mitteilung des „Titanic“-Regisseurs und des ozeanographischen Forschungsinstituts in Woods Hole (US-Staat Massachusetts) vom Dienstag soll das von Cameron entwickelte und finanzierte U-Boot von Forschern der Woods Hole Oceanographic Institution weiter zur Tiefseeerkundung benutzt werden.

Der New York Times zufolge hatte der Kanadier rund zehn Millionen Dollar aus eigener Tasche in das Tauchprojekt gesteckt. Cameron war im März 2012 als erster Mensch allein in dem sieben Meter langen U-Boot in das Challengertief im Westpazifik hinuntergetaucht. Dort sammelte er Daten und Proben und filmte die Tiefseewelt.

Sein U-Boot brauchte zwei Stunden und 36 Minuten, um auf 10 898 Meter hinabzutauchen. Vor ihm waren 1960 nur die Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard und der Amerikaner Don Walsh so tief in den Marianengraben vorgedrungen.

Expedition zum Wrack der "Titanic"

Cameron („Avatar - Aufbruch nach Pandora“) gilt als Fan der Tiefsee und ist Dutzende Male einige tausend Meter tief getaucht. Er hatte auch das Wrack der „Bismarck“ im Nordatlantik besucht und eine Dokumentation über das im Zweiten Weltkrieg von der britischen Royal Navy versenkte deutsche Schlachtschiff gedreht. Er unternahm zudem etliche Tiefsee-Expeditionen zum Wrack des 1912 untergegangenen Luxus-Liners „Titanic“. Das Schiff war nach der Kollision mit einem Eisberg im Nordatlantik auf etwa 3800 Meter gesunken.

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dpa

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