Deutscher in Hollywood-Blockbuster

Kretschmann wird "Avengers"-Bösewicht

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Thomas Kretschmann wird zum Comic-Bösewicht.

Los Angeles - Thomas Kretschmann ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die es bis nach Hollywood geschafft haben. Nach diversen Nebenrollen könnte ihm jetzt der Durchbruch in den USA gelingen.

Der 51-Jährige soll in der Fortsetzung des Superhelden- Streifens „Marvel's The Avengers“ mitspielen. An der Seite von Stars wie Robert Downey Jr., Chris Hemsworth und Chris Evans werde Kretschmann in „Avengers: Age of Ultron“ eine Bösewichtrolle übernehmen, berichtete am Montag das US-Branchenblatt „Variety“. Dem Filmportal „TheWrap.com“ zufolge schlüpft er in die Rolle des Nazi-Barons Wolfgang von Strucker, eines Gegenspielers der Charaktere Captain America (Chris Evans) und Nick Fury (Samuel L. Jackson).

Nach seinem großen Erfolg mit „Marvel's The Avengers“ ist Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon erneut an Bord. Neu hinzu kommen kommen James Spader als Hauptbösewicht Ultron und Elizabeth Olsen als Scarlett Witch. Die Fortsetzung soll im Mai 2015 in die Kinos kommen.

Kretschmann: Mehr als nur der Hollywood-Nazi

Das Klischee, dass deutsche Schauspieler in Hollywood immer nur Nazis darstellen dürfen, trifft auf Kretschmann nicht zu. Zwar verkörperte der 51-Jährige im Oscar-prämierten "Pianist" von Roman Polański den deutschen Offizier Wilm Hosenfeld, in Oliver Hirschbiegels "Der Untergang" gab er den Generalleutnant der Waffen-SS Hermann Fegelein und neben Tom Cruise in "Operation Walküre" stand er als Major Otto Ernst Remer in der filmischen Umsetzung des Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler vor der Kamera.

Doch der wandelbare Mime kann auch anders. Das bewies er unter anderem in "Blade II", wo er Vampirjäger Wesley Snipes assistierte, im Science-Fiction-Schocker "Resident Evil: Apocalypse" teilte er sich die Leinwand mit Milla Jovovich. 2005 bekam Kretschmann eine Nebenrolle in der Neuverfilmung "King Kong" von Peter Jackson, und im Action-Streifen "Wanted" waren Angelina Jolie, Morgan Freeman und James McAvoy seine Kollegen.

dpa/hn

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