40.000 Tonnen Kies für den Riesen-Krater 

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Ab Donnerstag soll regulär mit der Verfüllung begonnen werden.

Schmalkalden - Zwei Tage nach dem Erdrutsch in Schmalkalden haben am Mittwochmorgen die Vorbereitungen zur Verfüllung des Riesen-Kraters begonnen. Derzeit werde eine Stellfläche für den Spezialbagger vorbereitet.

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Riesenbagger soll Krater füllen

Die mit einem 18 Meter langen Greifarm ausgestattete Baumaschine soll in der Nähe des Erdlochs aufgebaut werden und rund 40.000 Tonnen Kies in den Krater füllen. Entgegen früherer Planungen werde voraussichtlich kein Förderband eingesetzt, sagte Luther. Das Füllmaterial werde stattdessen von Lastern direkt zum Erdkrater transportiert. Im Laufe des Tages solle zur Probe der erste Kies in das Loch geschüttet werden. Ab Donnerstag soll regulär mit der Verfüllung begonnen werden. Bis zu zehn Kieslaster pro Tag sollen dann nach Schmalkalden rollen. Die Arbeiten könnten Wochen dauern.

Riesen-Krater in Wohngebiet verschluckt Auto

Riesen-Krater in Wohngebiet verschluckt Auto

Landrat Ralf Luther (CDU) rechnet damit, dass mehr als 2.000 Lkw-Ladungen benötigt werden, um den Erdfall zu stabilisieren. Vier Häuser in der Nähe des Kraters bleiben vorerst gesperrt. Die betroffenen Anwohner konnten am Mittwoch noch einmal zurückkehren, um Möbel aus ihren Wohnungen zu retten. Die Stadt habe ihnen Ausweichquartiere angeboten. Wichtig sei, “dass den Leuten so schnell wie möglich geholfen wird“, sagte Luther. Die Erde hatte in dem Wohngebiet am frühen Montagmorgen plötzlich nachgegeben. In dem rund 25 Meter tiefen Krater verschwanden Teile von Straßen und Gärten, ein Garagentor sowie ein Auto. Der Pkw wird voraussichtlich nicht geborgen. Geologen gehen von einer natürlichen Ursache für den Erdfall aus. Bohrungen sollen Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrunds geben.

dapd

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