Mann soll eigene Gattin vergewaltigt und entführt haben

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Wegen mehrfacher Vergewaltigung und Geiselnahme seiner Ehefrau steht ein 48-Jähriger in Erfurt vor Gericht.

Erfurt - Ein wegen Geiselnahme und Vergewaltigung vor dem Landgericht Erfurt angeklagter 48-Jähriger hat am Dienstag alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, seine Ehefrau, die sich von ihm trennen wollte, im April dieses Jahres neun Tage lang als Geisel in seiner Wohnung in Erfurt festgehalten und mehrfach vergewaltigt zu haben. Laut Anklage fesselte er die 22-jährige Ehefrau ans Bett und zwang sie außerdem zu einer mehrtägigen Reise.

Um ihre Flucht zu verhindern, soll der 48-Jährige eine Schreckschusspistole bei sich geführt haben. Der Angeklagte sagte zum Prozessauftakt, er habe seine Frau weder entführt noch vergewaltigt. Auch habe er sie nicht gefesselt. Seine Ehefrau habe ihn freiwillig für mehrere Tage nach Berlin und Hamburg begleitet. Er habe sie jeden Tag aufs Neue überredet, bei ihm zu bleiben. Der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich erfolgt.

Für den Prozess sind insgesamt sieben Verhandlungstage angesetzt.

dapd

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