Prozess um Teufelsaustreibung

Einer der fünf Angeklagten könnte bald aussagen

+
Für einen der fünf Angeklagten im Prozess um die Teufelsaustreibung sei eine Aussage grundsätzlich denkbar.

Frankfurt/Main - Im Prozess um eine Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel hat zumindest einer der fünf Angeklagten die Bereitschaft zu einer Aussage erkennen lassen.

Sein Verteidiger sagte am Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt, für seinen Mandanten sei eine Aussage grundsätzlich denkbar. Noch müsse aber einiges geklärt werden. Die nächste Gelegenheit für eine Einlassung wäre der Verhandlungstag am 1. November.

Den Angeklagten, die zwischen 16 und 45 Jahren alt sind, wird vor der Jugendstrafkammer gemeinschaftlicher Mord zur Last gelegt. Sie sollen am 5. Dezember vergangenen Jahres in einem Frankfurter Hotelzimmer auf eine 41 Jahre alte Verwandte im Rahmen einer Teufelsaustreibung so lange eingewirkt haben, bis sie qualvoll erstickte.

Die Familienangehörigen waren aus Südkorea nach Hessen gekommen, um dort eine Import-Export-Firma zu gründen. Nach der Tat in dem Hotel wurden sie festgenommen. Die Staatsanwaltschaft begründet den Mordvorwurf mit der besonderen Grausamkeit der Tat.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare