Anschlag auf Reisebus: 13 Tote

Kabul - Bei einem schweren Bombenanschlag auf einen Reisebus sind im Südwesten Afghanistans mindestens 13 Passagiere ums Leben gekommen, darunter viele Frauen und Kinder.

Wie die Polizei in der Provinz Nimros am Freitag mitteilte, wurden mehr als 30 weitere Zivilisten verletzt, als neben dem voll besetzten Bus ein Sprengsatz explodierte. Der Anschlag ereignete sich auf einer Straße im Distrikt Khashrod, der an die Taliban-Hochburg Helmand grenzt. Zivilisten gehören zu den Hauptleidtragenden des fast zehnjährigen Krieges in Afghanistan.

Erst am vergangenen Wochenende hatte ein Selbstmordanschlag auf ein Krankenhaus in der Provinz Logar etwa 20 Menschenleben gefordert. Die meisten Opfer waren Kinder und Frauen. Die Vereinten Nationen haben zuletzt immer wieder an die Konfliktparteien appelliert, das Leben von Unbeteiligten zu schützen. Nach UN-Angaben wurden allein im Mai mehr als 360 Zivilisten getötet, die meisten davon durch Anschläge und Angriffe von Aufständische.

dpa

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