Anschlagserie im Irak: Mindestens 24 Tote

Bagdad/Kirkuk - Spur des Grauens: Bei Terroranschlägen mit Autobomben in vier Städten des Irak sind am Mittwoch mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen.

Die Anschlagserie ereignete sich einen Tag nachdem die US-Armee die Reduzierung ihrer Truppen im Irak auf weniger als 50 000 Soldaten bekanntgegeben hatte. Augenzeugen berichteten, eine Autobombe sei in der Nähe einer Polizeistation in Bagdads Al-Kahira-Viertel explodiert. Dort starben nach Informationen des TV-Senders Al-Arabija 15 Menschen.

Etwa 40 Menschen seien verletzt worden, hieß es. Die meisten Opfer seien Polizisten. Ein ähnlicher Anschlag neben einer Polizeiwache in der zentralirakischen Schiiten-Stadt Kerbela kostete nach Angaben von Krankenhausärzten fünf Menschen das Leben. Die Ärzte zählten hier 25 Verletzte. In der südlichen Hafenstadt Basra starben laut ersten Informationen drei Menschen durch eine Autobombe. In der Stadt Kirkuk im Norden detonierte laut Polizei eine weitere Autobombe. Ein Zivilist starb.

dpa

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