Ansturm auf Jubiläums-Wiesn bei Traumwetter

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Bestes Wetter in der ersten Oktoberfest-Woche.

München - Sonne satt, Bier in Strömen und noch mehr Besucher als sonst - die erste Oktoberfest-Woche hat alle Erwartungen erfüllt.

Bilderbuchwetter mit viel Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen hat dem Münchner Oktoberfest in der ersten Woche einen gewaltigen Ansturm beschert. “Die Besucherzahlen liegen deutlich über dem Vorjahr“, sagte Festleiterin Gabriele Weishäupl am Freitag. “Wir werden wahrscheinlich auf weit über drei Millionen kommen“, schätzte sie mit Blick auf die Halbzeit am Sonntag. Die Schausteller verzeichneten 15 Prozent mehr Umsatz. “Die Leute sind in Feiertagsstimmung, Geburtstagstimmung.“

Das größte Volksfest der Welt feiert dieses Jahr sein 200-jähriges Bestehen. An diesem Wochenende werden vor allem Besucher aus Italien erwartet - das zweite Wiesn-Wochenende gehört traditionell den Italienern. Rund 200.000 Besucher kamen allein zur historischen Wiesn, die mit nostalgischen Fahrgeschäften, einem nach altem Rezept gebrauten Bier und Pferderennen an die Ursprünge erinnert. Schon jetzt fordern die Besucher eine Fortsetzung der Nostalgie-Wiesn. “Sie geben uns einen Auftrag, und der lautet: “So wollen wir unsere Wiesn““, sagte Weishäupl. Das Thema werde nach dem Oktoberfest im Stadtrat beraten.

Rauchverbot in den Zelten wird akzeptiert

Der Start in die erste rauchfreie Wiesn habe gut geklappt, das Rauchverbot werde akzeptiert. “Es war vollkommen unproblematisch“, sagte Weishäupl. Allerdings herrschte bisher jeden Tag strahlendes Spätsommerwetter. Die Raucher konnten in den Biergärten ungestört ihrer Sucht frönen. Wenn es am Wochenende regnerisch wird, könnte es mit dem Rauchverbot schwieriger werden.

Trotz des Ausschankverbots an Minderjährige wurden in der ersten Wiesn-Woche mindestens ein Dutzend Jugendliche betrunken aufgegriffen. “Es ist sehr schwer zu kontrollieren, wie sie an Alkohol kommen - viele kommen schon betrunken aufs Oktoberfest“, sagte Polizeisprecher Gottfried Schlicht. “Wir haben schon seit Jahren einen Trend, dass junge Leute unter 18 oder sogar unter 16 Jahren zunehmend alkoholisiert angetroffen werden“, sagte auch Weishäupl.

dpa

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