Baby vergewaltigt und getötet

Bielefeld - Neue, grauenhafte Details zum gewaltsamen Tod des Babys Amy-Marie in Herford vor sieben Monaten sind am Montag bekanntgeworden.

Das damals vier Monate alte Mädchen ist vor seinem Tod anal vergewaltigt worden. Zudem wies die Leiche schwere Schlagverletzungen im Oberbauch und am Kopf auf, sagte die Rechtsmedizinerin Karin Varchim-Schultheiß am Montag vor dem Landgericht Bielefeld. Dort muss sich seit Mitte August der 25 Jahre alte Ex-Freund von Amys Mutter wegen Mordes verantworten. Er hatte in Amys Todesnacht Ende Februar auf das Kind aufgepasst.

Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern

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Die 22-jährige Mutter schilderte vor Gericht den Angeklagten als ihre große Liebe. Er habe sich um die Kleine rührend gekümmert, obwohl er nicht der Vater ist. Der Mann sei nie aggressiv gewesen und habe auch keine ungewöhnlichen Sex-Wünsche geäußert. Unterdessen verschob der Angeklagte seine für diesen Montag angekündigte Erklärung. Sie soll nun am kommenden Donnerstag folgen. Dann soll auch ein Mithäftling gehört werden. Der behauptet, der junge Mann habe im Gefängnis “ungeniert“ erzählt, das Baby getötet zu haben.

dpa

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