Barmer GEK will neuen Gebärmutterhalskrebs-Test durchsetzen

Schwerpunkt beim Barmer GEK Arztreport ist 2015 der Gebärmutterhalskrebs. Foto: Barmer

Berlin (dpa) - Die Krankenkassen dringen darauf, dass Frauen in Deutschland zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs auch eine neue Form des Tests bezahlt bekommen.

Der sogenannte HPV-Test sei besser als bisherige Methoden, an denen die Ärzteschaft festhalten wolle, sagte der Vorsitzende der Ersatzkasse Barmer GEK, Christoph Straub, am Donnerstag in Berlin. Für die bisherigen Methoden müssten die Frauen alle zwei Jahre in die Arztpraxis kommen, für den moderneren HPV-Test nur alle fünf Jahre. Der Test erkenne "humane Papillomaviren" (HPV), die als wichtigster Risikofaktor für den Gebärmutterhalskrebs gelten.

Jährlich erkranken den Kassenangaben zufolge in Deutschland rund 5000 Frauen daran, etwa 1600 sterben. Viele dieser Fälle sollen vermieden werden können, wenn die Früherkennungsuntersuchung angepasst würde. Das Thema Gebärmutterhalskrebs ist Schwerpunkt des heute von der Barmer GEK vorgestellten Arztreports 2015.

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