Skywalker & Buckminster

Die beliebtesten und exotischsten Vornamen

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Marie und Maximilian waren 2012 die beliebtesten Vornamen.

Leipzig - Skywalker oder Chukwunazaekpere gehören wohl zu den exotischsten Vornamen, die Kinder im Jahr 2012 bekommen haben. Die beliebtesten dagegen, waren auch schon im Vorjahr unter den Top Ten.

Marie und Maximilian waren 2012 die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in Deutschland. Das hat das Namenskundliche Zentrum der Universität Leipzig ermittelt. Bei den Mädchen erfreuten sich auch die Klassiker Sophie und Maria großer Beliebtheit. Bei den Jungen schafften es noch Alexander und Paul unter die Top drei.

Damit habe sich der Geschmack der Deutschen bei der Namenswahl im Vergleich zu den Vorjahren kaum geändert, teilte die Universität Leipzig am Dienstag mit.

Die Forscher werteten für ihre Statistik die Vornamenslisten aus 250 Standesämtern aus. Sie machten jedoch keine Unterschiede zwischen Erst- und Folgenamen. Insgesamt wurden 232 498 Geburten mit 116 196 vergebenen Vornamen erfasst.

Zu einem anderen Ergebnis kam dagegen ein Hobbyforscher aus Schleswig-Holstein: Knud Bielefeld kürte im Dezember Mia und Ben zu den Favoriten. Emma und Hannah/Hanna landen auf Platz zwei und drei. Bei den Jungs waren noch Luca/Luka und Paul in Bielefelds Spitzen-Trio. Dessen Ergebnisse basieren auf 165 979 Geburtsmeldungen. Das seien etwa 25 Prozent aller in Deutschland geborenen Babys, berichtete der Hobbyforscher. Auf 430 Quellen - vor allem Geburtskliniken, aber auch Standesämter - stützt sich sein Ranking.

Die Namen schlagen sich aber auch im Leipziger Ranking nieder: Neben den drei Spitzenreitern entschieden sich die Eltern neugeborener Mädchen auch besonders häufig für Mia, Emma, Anna, Sophia, Johanna, Emilia und Charlotte. Kleine Jungs erhielten auch öfter die Namen Luca, Ben, Leon, Elias, Felix, Jonas sowie Noah, hieß es. „Die jeweils zehn häufigsten weiblichen und männlichen Vornamen machen etwa 15 Prozent aller eingetragenen Vornamen aus“, erklärte die Namenberaterin Gabriele Rodriguez.

Vor allem bei den Jungen sei auch weiterhin ein Trend zu altdeutschen Vornamen wie Richard, Friedrich, Wilhelm, Leopold oder Bruno zu erkennen, verrät Gabriele Rodriguez vom Zentrum für Namenforschung der Universität Leipzig. 

Bei Jungen und Mädchen seien außerdem nach wie vor englischsprachige Vornamen wie Maddox, Lennos, Joel, Jason, Liam, Patrick, Tyler, Justin, Kevin, Jamie, Dexter, Rocky, Milow, Lenny und Emily, Amy, Lucy, Liz, Alisha, Shania, Delenn, Cheyenne, Joyce, Melody, Summer sehr beliebt.

Die Exoten unter den Vornamen

Hauptsache ungewöhnlich war auch 2012 das Motto einiger frisch gebackener Eltern, die ihren Sprösslingen so ausgefallene Vornamen verpassten wie Hedi-Rocky, Smart, Ashton Phoenix, Aruba, Corleone, Versann, Maybee, Kenia, Raider, Amsel, Prince, Princess, Prinzio, Flonne, Lönne, Süske, Male, Eisi, Setzuna, La-Vie, Pazifik, Ducati, Skywalker, Peaches, Pepper, Buckminster, Ultraviolet und Maradona.

Einige der wenigen langen Vornamen sind Chukwunazaekpere, Almontaserbellah sowie die meist weiblichen Doppelnamen Oluwajomiloju-Ajulo, Franziska-Magdalena, Elisabeth-Katharina, Elisabeth-Priscilla und Candice-Félicienne.

dpa/pm

Deutschlands beliebteste Vornamen 2010

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