Bolivien: Polizei schlägt Protest von Ureinwohnern nieder

+
Die Polizei hat am Sonntag einen Protestmarsch der Ureinwohner niedergeschlagen

Yucumo - Die Polizei in Bolivien hat am Sonntag einen Protestmarsch der Ureinwohner gegen den Bau einer Straße durch ein Naturschutzgebiet mit Gewalt beendet.

Den Protestmarsch hunderter Ureinwohner beendete die Polizei mit Tränengas und Schlagstöcken. Sie wollten damit den Bau einer Straße durch ein Naturschutzgebiet am Amazonas verhindern. Die Anführer der Demonstration wurden festgenommen und mit Polizeibussen weggefahren.

Der nationale Ombudsmann Boliviens, Rolando Villena, war der Polizei einen unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt vor. Sie habe die Rechte der Indianer verletzt. Die UN-Gesandte in Bolivien, Yoriko Yasukawa, forderte die Regierung auf, den Dialog mit den Indianern fortzusetzen. Rund 1000 Menschen hatten an dem Protestmarsch teilgenommen.

dapd

Meistgelesene Artikel

Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Valencia - Das schlimmste Unwetter seit neun Jahren hat Valencia ins Chaos gestürzt. In der Region um die ostspanische Stadt regnete es bis in die …
Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Freiburg - Nach dem Tod einer 19 Jahre alten Freiburger Studentin ist ein 17-Jähriger festgenommen worden. Auf die Spur des Jugendlichen brachte die …
Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Bogotá - Der Verein Chapecoense sollte am Mittwoch in Medellín zum Finale des Südamerika-Cups antreten. Doch auf dem Flug nach Kolumbien stürzt die …
Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Kommentare