Bombendrohung in Lourdes

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Pilger in Lourdes.

Paris - Eine Bombendrohung hat im französischen Pilgerort Lourdes die Feierlichkeiten zum katholischen Himmelfahrtsfest unterbrochen. Zu Schaden kam aber niemand.

Tausende Pilger wurden am Sonntag in sechs Sprachen gebeten, die Pilgerstätten zu verlassen. Nach Angaben der Polizei gab es keine Panik. Am Nachmittag kam dann die Entwarnung. Die traditionelle Prozession konnte ungehindert stattfinden. Ein unbekannter männlicher Anrufer hatte der Polizei angekündigt, dass vier Bomben explodieren sollten. Derzeit halten sich in Lourdes etwa 30.000 Pilger auf. Allein an der Messe am Vormittag nahmen 20.000 Menschen teil.

Etwa sechs Millionen Menschen besuchen jährlich den kleinen Ort am Fuß der Pyrenäen, in der nach katholischer Überlieferung ein Hirtenmädchen eine Marienerscheinung hatte. Vor zwei Jahren feierte Lourdes den 150. Jahrestag der Erscheinung. Höhepunkt des Jubiläums war der Besuch von Papst Benedikt XVI. Traditionell kommen viele kranke und behinderte Menschen nach Lourdes, die sich von einem Besuch der Pilgerstätten Kraft und Zuversicht erhoffen.

dpa

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