Bombenentschärfung: Geisterstadt Koblenz evakuiert

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Letzte Vorbereitungen für die Entschärfung einer Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg.

Koblenz - Koblenz gleicht in weiten Teilen einer Geisterstadt: Vor der Entschärfung mehrerer Weltkriegsbomben im Rhein haben rund 45 000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Die Räumung der Sperrzone in der Stadt sei bisher problemlos abgelaufen, sagte Feuerwehrsprecher Manfred Morschhäuser am Sonntag.

Vorbereitungen für die Bombenentschärfung in Koblenz

Weltkriegs-Bomben in Koblenz entschärft

Viele Bewohner hatten ihre Häuser und Wohnungen demnach bereits am Samstag verlassen und waren abgereist. Auch der Hauptbahnhof sei geräumt. Es ist die größte Evakuierung wegen eines Blindgängers in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg.

Bei einem Kontrollgang durch die Stadt soll nun zunächst geprüft werden, ob sich nicht doch noch Menschen in der Sperrzone aufhalten. Um 15.00 Uhr soll der Kampfmittelräumdienst dann eine 1,8 Tonnen schwere britische Luftmine, eine kleinere US-Bombe sowie ein Fass mit giftigen Chemikalien entschärfen. Spaziergänger hatten die große Bombe war am 20. November im Rhein entdeckt.

dpa

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