Brandanschlag auf Bank in China - 60 Verletzte

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Der Eingang eines Krankenhauses in der Provinz Tianzhu

Peking - Bei einem Brandanschlag in einer Bank in Nordwestchina sind am Freitag mindestens 60 Menschen verletzt worden. Ob es auch Tote gab, ist noch unklar. Die Hintergründe des Anschlags:

19 der insgesamt etwa 60 Verletzten seien in kritischem Zustand, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Ob auch Menschen ums Leben gekommen sind, war zunächst unklar. In ersten Meldungen hatte Xinhua von Dutzenden Toten und Verletzten gesprochen. Später war von Toten keine Rede mehr.

Die selbst gebastelte Benzinbombe sei bei einer Sitzung der Ländlichen Kreditgenossenschaft des Kreises Tianzhu in der Bank in der Stadt Wuwei im tibetischen Kreis Tianzhu (Provinz Gansu) gezündet worden. Einige Menschen seien aus einem Fenster im dritten Stock gesprungen und verletzten sich dabei, zitierte Xinhua Augenzeugen. Nach einem unbestätigten Bericht eines Fernsehjournalisten vor Ort soll der Täter ein verärgerter früherer Bankangestellter gewesen sein, der wegen Unterschlagung entlassen worden sei.

Augenzeugen berichteten laut Xinhua, dass mehr als zehn Menschen in Panik aus dem Fenster des Sitzungsraumes im dritten Stock gesprungen seien. Verletzte mit Brandwunden seien auf Tragen aus dem Haus transportiert worden. Tianzhu liegt rund 130 Kilometer von der Provinzhauptstadt Lanzhou.

dpa

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