Männer waren auf Weltreise

Brucker Rentner in Kolumbien entführt

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Auf der kolumbianischen Website semana.com werden die entführten Rentner gezeigt.

Bogotá/Fürstenfeldbruck - Die beiden deutschen Rentner, die sich seit Wochen in der Gewalt kolumbianischer Rebellen befinden, stammen Berichten zufolge aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Nun ist ein Video aufgetaucht:

Wie bild.de berichtet, waren Uwe und Günther B. auf Weltreise. Bilder, die die Website semana.com veröffentlich hat, zeigen die Beiden einige Wochen vor der Entführung durch die kolumbianische Rebellengruppe ELN ("Nationale Befreiungsarmee"). Angeblich hatten die Entführer die Männer für Geheimagenten gehalten und deshalb in ihre Gewalt gebracht. Die Guerillas haben sich bereits zu der Entführung bekannt.

Das Auswärtige Amt hat sich in den Fall eingeschaltet; auch der kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos forderte die sofortige Freilassung der Männer. Eine Militäraktion sei nicht geplant; man wolle das Leben der beiden Reisenden nicht gefährden.

Medienberichten zufolge hätten nationale wie internationale Behörden bestätigt, dass die Bilder tatsächlich die beiden entführten Deutschen zeigen. Es existiert außerdem ein Video, auf dem die beiden Männer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck von ihrer Weltreise sprechen, die bereits eineinhalb Jahre andauere. Sie seien mit ihrem Toyota über Asien und Australien nach Südamerika gekommen.

Die Stationen ihrer Reise haben sie auf ihrem Jeep verewigt: Von Bayern aus über die Türkei, Irak, Iran und Pakistan nach Indien, Kashmir und Nepal. Außerdem haben die Männer Tibet, China, Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Singapur und Indonesien bereist. Von dort aus ging es über Australien und Neuseeland nach Südamerika. Letzte Station vor Kolumbien waren Peru und Ecuador.

kb

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