Castros Tochter führt Schwulenparade an

+
Mariela Castro würde gerne mit Barack Obama abklatschen, erklärt sie auf einem Plakat bei der Schwulenparade in Kuba. Der US-Präsident hatte sich kürzlich für die Homo-Ehe ausgesprochen.

Havanna - Mariela Castro, Tochter des kubanischen Präsidenten Raùl Castro, hat am Samstag eine Schwulenparade in Kuba angeführt.

Der bunte Marsch von rund 400 Kubanern und Gästen aus dem Ausland fand in einer Straße im Zentrum der kubanischen Hauptstadt statt. Die Parade fand erstmals 2008 in dem kommunistischen Inselstaat statt. Sie ist Teil des „5. Kubanischen Tages gegen die Homophobie“ des von Castro geleiteten kubanischen Zentrums für Sexualerziehung.

Mariela Castro ist bekannt für ihren Einsatz für die Rechte der Homosexuellen in Kuba. Sie tritt unter anderen für die Anerkennung der Homo-Ehe ein. Bei der Veranstaltung am Samstag sagte sie, ihr Vater sei für eine Reform der Sexualpolitik und suche dafür Konsens in der Regierung und in der Kommunistischen Partei.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare