Keine nackte Haut bei Trauerfeier

Stripperinnen bei Beerdigungen vor dem Aus

Peking - Um möglichst viele Gäste zu einer Beerdigung zu locken, greifen Hinterbliebene in China manchmal zu ungewöhnlichen Mitteln: Sie buchen Stripper. Damit soll jetzt Schluss sein.

Eine neue Mode bei Beerdigungen in China ist den Behörden ein Dorn im Auge. Das Kulturministerium in Peking kündigte am Donnerstag an, ab sofort mit aller Härte gegen Stripper bei Trauerfeiern vorzugehen. "Von Zeit zu Zeit kommt es auf dem Land zu Striptease-Darbietungen und anderen illegalen Aufführungen", erklärte das Ministerium. Alle darin verwickelten Personen müssten künftig "mit sofortigen Ermittlungen und Strafen" rechnen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua werden die

Das Kulturministerium berichtete unter anderem von einem Fall in der Provinz Hebei im Norden des Landes. Die staatseigene Tageszeitung "Global Times" hatte kürzlich einen Augenzeugen zu Wort kommen lassen: "Zwei Stripper in freizügiger Kleidung tanzten auf einer Bühne auf einem öffentlichen Platz in unserem Dorf. Erst tanzten sie leidenschaftlich, dann zogen sie Stück für Stück ihre Kleider aus", berichtete er. Hinter ihnen habe eine Leinwand gestanden, auf die ein Bild des Verstorbenen projiziert war.

afp

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolbild)

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