"Costa"-Kapitän Schettino darf Schiffswrack besichtigen

+
Francesco Schettino war Kapitän auf der Costa Concordia.

Grosseto - Der Unglückskapitän der havarierten „Costa Concordia“ darf für eine Besichtigung erstmals an Bord des Schiffs zurückkehren.

Das entschied am Dienstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa das Gericht im toskanischen Grosseto, vor dem sich Kapitän Francesco Schettino für die Havarie des Kreuzfahrtriesen verantworten muss. Zuvor hatten Schettino und seine Anwälte seine Teilnahme an dem Ortstermin auf dem Wrack an diesem Donnerstag beantragt. Sie argumentierten, es sei ein Recht des Angeklagten, die Orte des Geschehens zu besichtigen.

Die „Costa Concordia“ war im Januar 2012 vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio havariert und gekentert. 32 der mehr als 4000 Menschen an Bord kamen bei dem Unglück ums Leben. Bei dem zweiten Ortstermin an diesem Donnerstag sollen die Notfallgeneratoren des Schiffes in Augenschein genommen werden. Bereits Ende Januar hatten Richter, Staatsanwälte, Verteidiger und Gutachter des Prozesses gegen Schettino das Wrack begutachtet.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare