Costa: Mehrheit der Passagiere bleibt vorerst auf Seychellen

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Passagiere des havarierten Kreuzfahrtschiffs “Costa Allegra“ auf der Seychellen-Hauptinsel Mahé.

Victoria - Nach der Ankunft des havarierten Kreuzfahrtschiffs “Costa Allegra“ auf der Seychellen-Hauptinsel Mahé wollen nach Angaben der Reederei mehr als 70 Prozent der insgesamt 627 Passagiere zunächst auf den Seychellen bleiben.

Wie Costa Crociere am Donnerstagabend mitteilte, hat die Mehrheit der Passagiere das Angebot angenommen, dort einen ein- bis zweiwöchigen Urlaub zu machen. Die Gäste hätten bereits ihre Hotels auf den Inseln Praslin, La Digue, Silhouette und Cerfs bezogen, hieß es in der Mitteilung. Der Rückflug danach werde organisiert.

Etwa 30 Prozent der Gäste haben sich laut Costa entschlossen, abzureisen. Sie sollten noch am Abend mit Flügen vom Seychelles International Airport nach Paris, Mailand über Rom sowie nach Zürich über Wien fliegen. Die Ankunft war für Freitagmorgen geplant.

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Costa bietet den Passagieren nach eigenen Angaben ein Entschädigungspaket an, dazu gehörten die Erstattung der Kosten für die Kreuzfahrt sowie für die An- und Abreise und die Erstattung aller Ausgaben an Bord während der Kreuzfahrt. Für Gäste, die sich gegen eine Fortsetzung ihres Urlaubes auf den Seychellen entschieden haben, soll es einen Gutschein über die Summe geben, die sie für die abgebrochene Kreuzfahrt ausgegeben haben. Dieser Gutschein könne für eine Kreuzfahrt auf jedem beliebigen Costa-Kreuzfahrtschiff in den kommenden 24 Monaten eingelöst werden.

Nach einem Feuer im Maschinenraum war das Schiff drei Tagen manövrierunfähig und musste zu den Seychellen gezogen werden. Mehr als 1000 Menschen an Bord (inklusive Personal) mussten die Fahrt über den Indischen Ozean seit Montag bei tropischer Hitze ohne Klimaanlage überstehen. Die 26-Tage-Seereise sollte eigentlich von Mauritius über Madagaskar durch den Suezkanal bis Savona in Italien führen.

dpa

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