Fieber in Mittelamerika

Dengue-Epidemie fordert weitere Menschenleben

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Tausende Menschen leiden in Mittelamerika am Dengue-Fieber

Tegucigalpa - Die Dengue-Epidemie wütet in Mittelamerika. Allein in Honduras sind vier weitere Menschen an dem tückischen Fieber gestorben.

In Honduras sind weitere vier Menschen am Dengue-Fieber gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in dem mittelamerikanischen Land auf 21, wie die Zeitung El Heraldo am Mittwoch unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden berichtete. In ganz Mittelamerika sind einem Bericht der Zeitung La Prensa zufolge bislang 36 Menschen der Epidemie zum Opfer gefallen. Honduras hatte wegen des Dengue-Ausbruchs Ende Juli den nationalen Notstand ausgerufen. In Nicaragua wurden rund 400.000 Häuser ausgeräuchert.

In der ganzen Region leiden Zehntausende Menschen an der Krankheit. Das Dengue-Fieber wird vor allem durch die Mücke Stegomyia aegypti übertragen und ist in feuchten tropischen Gebieten weit verbreitet. Die Krankheit greift unter anderem die Gelenke an und kann zum Tod führen. Ein Impfstoff steht bislang nicht zur Verfügung.

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