In den Tiroler Bergen

Kölner stürzt beim Fotografieren in den Tod

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Ein Hubschrauber der österreichischen Polizei fliegt im Stubaital, um einen abgestürzten Wanderer zu bergen.

Stubaital - Ein 59-Jähriger aus Köln ist am Sonntag beim Bergsteigen in Tirol tödlich verunglückt. Der Mann wollte Fotos machen, doch dann mussten seine Freunde mitansehen, wie er plötzlich abstürzte.

Vor den Augen seiner Freunde ist ein vom Fotografieren abgelenkter Mann aus Nordrhein-Westfalen in den Tiroler Bergen in den Tod gestürzt. Der 59-jährige aus dem Raum Köln war am Sonntag mit drei Freunden im österreichischen Stubaital unterwegs, wie die Polizei am Montag berichtete. In rund 2500 Metern Höhe blieb er unterhalb eines stahlseilgesicherten Wegstückes stehen, um Fotos zu machen. Weil er ein dumpfes Geräusch hörte, drehte sich ein Mitwanderer nach Polizeiangaben um - und sah den 59-Jährigen rund hundert Meter in die Tiefe stürzen. Der Rettungshubschrauber brachte die Leiche und die drei geschockten Männer ins Tal.

In den Tiroler Bergen gab es am Sonntag ein weiteres Todesopfer: Im Osten des Bundeslandes stürzte ein 47-jähriger Italiener beim Pilzesuchen ab. Und auch in den Schweizer Alpen verunglückte am Wochenende eine 32-jährige Frau. Sie wurde von einem herabfallenden Stein getroffen.

dpa

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