"Historisch bedeutende" Beute

Diebe stehlen Friedensnobelpreis

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Die undatierte Aufnahme zeigt die Vorderseite der Medaille des Friedensnobelpreises, die 1902 von dem norwegischen Künstler Gustav Vigeland enworfen wurde.

London - Diebe haben bei einem Einbruch neben Objekten im Wert von rund 177.000 Euro auch "historisch bedeutende" Beute mitgehen lassen: Sie stahlen den Friedensnobelpreis des Briten Arthur Henderson.

Bei einem Einbruch im Norden Englands haben Diebe neben antikem Silber auch den goldenen, 1934 an den Briten Arthur Henderson verliehenen Friedensnobelpreis mitgehen lassen. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch waren die Einbrecher in der Nacht von Montag auf Dienstag in den Keller der offiziellen Residenz des Oberbürgermeisters von Newcastle eingestiegen. Sie erbeuteten Objekte im Wert von geschätzten 150.000 britischen Pfund, umgerechnet etwa 177.000 Euro.

Die Polizei rief dazu auf, bei der Sicherstellung des Diebesgutes mitzuhelfen. Die gestohlenen Stücke seien „äußerst selten, wiedererkennbar und historisch bedeutend“. Henderson hatte den Friedensnobelpreis als früherer Außenminister für seine Verdienste um die internationale Abrüstung erhalten.

AP

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