Kim Dotcom: Beschwerde über Briefe von Frauen

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Kim Dotcom

Wellington - Der in Neuseeland inhaftierte Gründer der Internetplattform Megaupload hat sich über unerwünschte Briefe weiblicher Gefangener beschwert.

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Megaupload-Gründer weist Vorwürfe zurück

Sein Anwalt brachte bei einer Anhörung am Freitag zudem vor, ein bekannter Fälscher habe versucht, seinen deutsch-finnischen Mandanten Kim Dotcom zu besuchen. Dotcom sagte, er wolle nicht aus Neuseeland fliehen und er wolle darum kämpfen, sein Geld zurück zu bekommen. Ein Teil seines Vermögens war im vergangenen Monat von den Behörden beschlagnahmt worden.

US-Behörden werfen Megaupload vor, Millionen illegaler Downloads ermöglicht zu haben. Sie wollen die Auslieferung von Dotcom und drei seiner Kollegen wegen krimineller Geschäfte erreichten.

Kim Dotcom bleibt allerdings weiter im Gefängnis: Zwei Wochen nach seiner Festnahme in Neuseeland verwarf ein Richter in Auckland den Widerspruch des schillernden Internet-Unternehmers gegen die Ablehnung einer Freilassung auf Kaution. Vergeblich versicherte der aus Deutschland stammende Dotcom, früher als Kim Schmitz bekannt, dass er nicht die Absicht habe, das Land zu verlassen: “Ich will hier bleiben, kämpfen und mein Geld zurückhaben. Was soll ich denn in Deutschland mit fünf Kindern und einer Frau ohne Geld?“

Richter Raynor Asher befand zum Abschluss der Anhörung am Freitag in Auckland, es bestehe weiterhin Fluchtgefahr. Möglicherweise seien bei der Razzia am 20. Januar nicht alle Geldmittel Dotcoms eingefroren worden, so dass dieser die Möglichkeit hätte, außer Landes zu gehen.

dpa/dapd

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