EKD-Ratsvorsitzender: Ruhrgebiet muss etwas für sein Image tun

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Der kommissarische Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hält am Samstag in der Salvatorkirche in Duisburg beim Gedenkgottesdienst für die Opfer der Loveparade-Katastrophe eine Kerze.

Osnabrück - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hält trotz des Loveparade- Unglücks solche Veranstaltungen im Ruhrgebiet weiter für notwendig.

“Das Ruhrgebiet hat ein großes Imageproblem und muss etwas für sein Ansehen tun“, sagte Schneider der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Allerdings müssten künftig eine sorgfältige Vorbereitung und die Sicherheit der Menschen an erster Stelle stehen ­ “unabhängig von Image oder Gewinn“.

Gedenken an die Opfer der Loveparade

Gedenken an die Opfer der Loveparade

Eine zweite wichtige Lehre gelte es zu beherzigen: “Wir müssen maßvoll bleiben ­ in der Aufarbeitung, in der Kritik und im Umgang miteinander. Man darf nicht überziehen“, betonte Schneider. Bei der Katastrophe in Duisburg waren 21 Menschen ums Leben gekommen.

dpa

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