Naturgewalten erschüttern Japan

Erdbeben erschüttert Tokio - Vermisste Kinder unversehrt

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Ein überflutetes Gebiet in der Stadt Joso in der Präfektur Ibaraki.

Tokio - Naturgewalten halten Japan in Atem. Nach der Flutkatastrophe im Osten erschüttert ein Erdbeben die Hauptstadt Tokio. Die Bewohner bleiben aber unversehrt.

Ein Erdbeben hat am Samstag die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Eine Tsunami-Gefahr in Folge der Erschütterung der Stärke 5,2 bestand jedoch nicht, wie die Meteorologische Behörde mitteilte. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es nicht. Das Zentrum des Bebens von 05.49 Uhr Ortszeit (Freitag 22.49 Uhr MESZ) lag in der Bucht von Tokio in einer Tiefe von rund 57 Kilometern. Die drittgrößte Volkswirtschaft ist eines der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Länder der Welt.

Unterdessen wurden zwei bei der Flutkatastrophe im Osten des Landes vermisste Kinder unversehrt gefunden, wie japanische Medien berichteten. Noch würden 15 Menschen vermisst. Die Bergung von Bewohnern aus ihren unterspülten Häusern sollte am selben Tag enden, meldete die Nachrichtenagentur Jiji Press. Mindestens drei Menschen waren ums Leben gekommen, als mehrere Dämme eines breiten Flusses in Folge schwerer Regenfälle nach einem Taifun brachen.

Ministerpräsident Shinzo Abe stattete der besonders schwer betroffenen Provinz Ibaraki am Samstag einen Besuch ab. Seine Regierung hatte einen Krisenstab wegen der Flutkatastrophe eingerichtet. Die Wassermassen haben schwere Schäden angerichtet. Die Aufräumarbeiten in der Region wurden fortgesetzt.

dpa

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