Schlammlawine verschüttet US-Dorf

Erdrutsch: Über 100 Menschen werden vermisst

+
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften sucht am Unglücksort nach Vermissten.

Washington - Bei einem massiven Erdrutsch im US-Staat Washington sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, über 100 werden noch vermisst.

Mindestens 108 Menschen werden nach dem Erdrutsch im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington am Montag-Nachmittag noch vermisst. Das sagte ein Vertreter der Katastrophenschutzbehörde im Bezirk Snohomish, John Pennington.  Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, schwindet.

Nach wochenlangen schweren Regenfällen hatte sich am Samstag von einem Berg bei Oso in Snohomish County plötzlich eine riesige Schlammlawine gelöst. Sie riss Häuser mit sich und rollte in einen Highway sowie in einen Fluss.

Enormer Erdrutsch verschüttet US-Dorf

Enormer Erdrutsch verschüttet US-Dorf

Der örtliche Feuerwehrchef Travis Hots sagte auf einer Pressekonferenz, die Vermissten hätten sich in Siedlungen direkt auf dem Kurs der Schlammlawine befunden. Die Erdmassen seien schlüpfrig und instabil, das erschwere die Suche der Rettungsteams.

dpa/afp

Meistgelesene Artikel

Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Valencia - Das schlimmste Unwetter seit neun Jahren hat Valencia ins Chaos gestürzt. In der Region um die ostspanische Stadt regnete es bis in die …
Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Freiburg - Nach dem Tod einer 19 Jahre alten Freiburger Studentin ist ein 17-Jähriger festgenommen worden. Auf die Spur des Jugendlichen brachte die …
Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Bogotá - Der Verein Chapecoense sollte am Mittwoch in Medellín zum Finale des Südamerika-Cups antreten. Doch auf dem Flug nach Kolumbien stürzt die …
Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Kommentare