Grubenunglück in der Türkei

Bergarbeiter nach Minen-Explosion verschüttet

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Nach Explosion: Rettungskräfte versuchen die 20 eingeschlossenen Bergarbeiter zu befreien.

Istanbul - Nach dem Einsturz einer Kohlemine im Südwesten der Türkei sind mindestens 20 Bergarbeiter eingeschlossen.

Beim Einsturz eines Kohlebergwerks in der Türkei sind mindestens 20 Kumpel eingeschlossen worden. Mehrere der insgesamt rund 40 Männer im Einsatz unter Tage seien bei dem Unglück in der Stadt Ermenek im Südwesten des Landes gerettet worden, sagte der Gouverneur der Provinz Karaman, Murat Koca, nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu. In dem Bergwerk trete Wasser aus. Teile des Schachts seien überflutet. Rettungskräfte bemühten sich, das Wasser abzupumpen.

Die Ursache für das Unglück am Dienstag war zunächst unbekannt. In der Türkei kommt es immer wieder zu Unfällen im Bergbau. In der westtürkischen Stadt Soma waren im Mai beim schwersten Grubenunglück in der Geschichte des Landes 301 Kumpel ums Leben gekommen. Damals war ein Feuer im Schacht ausgebrochen. Die Ursache für das Unglück von Soma wird offiziell weiterhin untersucht.

dpa

Rückblick: Grubenunglück im Mai 2013

Verheerendes Unglück in türkischem Bergwerk

dpa

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