Sie wollten wie Gangster wirken

Tödliches Facebook-Fotoshooting

Phoenix - Sie wollten wie gefährliche Gangster wirken, darum posierte ein Geschwisterpaar aus den USA für Facebook-Fotos mit einer echten Waffe. Mit schrecklichen Folgen.

"Sie wird an jedem Silvester bis zum Ende ihres Lebens daran denken, was passiert ist." Das sagte laut "Daily Mail" ein Polizeisprecher aus Phoenix (US-Bundesstaat Arizona) über Savannah R. Die 19-Jährige kam am frühen Morgen des Neujahrstages auf die Idee, mit ihrem Bruder Manuel O. (22) in ihrer gemeinsamen Wohnung Fotos für ihre Facebook-Profile zu machen. Die beiden hatten mit zwei Freunden bereits die ganze Nacht gefeiert und waren wahrscheinlich ziemlich betrunken. Einer der Freunde zog eine Pistole hervor, damit sie auf den Aufnahmen wie richtig gefährliche Gangster wirken würden.

Savannah spielte mit der Waffe herum, als sie aus Versehen an den Abzug kam. Ein Schuss löste sich - die Kugel traf den 22-Jährigen am Kopf. Er war sofort tot.

Die junge Frau wird wahrscheinlich wegen Totschlags angeklagt werden, sollte Alkohol in ihrem Blut nachgewiesen werden. Der Besitzer der Waffe ist noch nicht ermittelt, auch ist nicht klar, ob jemand wusste, dass diese geladen war.

hn

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Kommentare