US-Polizisten unterläuft tragischer Fehler

Falschen Eltern Todesnachricht überbracht

Juneau - Polizisten im US-Staat Alaska ist ein tragischer Fehler unterlaufen: Sie haben den falschen Eltern mitgeteilt, dass ihr Sohn bei einem Verkehrsunfall gestorben sei.

"Unser tief empfundenes Beileid, Ihr Sohn ist bei einem Verkehrsunfall gestorben." Diese Worte den Eltern des Toten gegenüber auszusprechen, ist sicher eine der schwersten Aufgaben eines Polizisten. Doch genau das mussten Beamte in Juneau (US-Staat Alaska) tun. Die Eltern des 29-Jährigen waren verständlicherweise geschockt und brachen am Boden zerstört in Tränen aus. "Es war der traurigste Tag meines 63-jährigen Lebens", sagte der Vater laut dem „Alaska Dispatch“.

Wie das Nachrichtenportal weiter berichtete, fuhren die Eltern daraufhin sofort von der Stadt Palmer zu dessen Haus nach Anchorage, um seiner Freundin die traurige Nachricht zu übermitteln. Doch zu ihrer unendlichen Überraschung und Freude öffnete ihnen dort der vermeintlich tote Sohn die Tür! „Du lebst!“, rief die Mutter nach Angaben der Zeitung aus und konnte ihr Glück gar nicht fassen.

Wie sich herausstellte, hatte das wirkliche Unfallopfer den gleichen Vor- und Nachnamen - allerdings ein anderes Geburtsdatum.

Den Beamten ist das alles natürlich furchtbar peinlich. Sie entschuldigten sich bei der Familie für das Missverständnis. Polizei-Chef Bryce Johnson sagte, er habe mit den Eltern gesprochen. Ihre qualvolle Erfahrung habe ihn tief berührt.

dpa/hn

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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