Prozess: Familie mit Axt getötet

Lüttich - Ein in Belgien wegen dreifachen Mordes angeklagter Deutscher hat zum Prozessauftakt seine Tat gestanden - und sich selbst als „verrückt“ bezeichnet.

Der Mann gab zu, im Oktober 2007 seinen Sohn, seine Tochter und seine Frau mit der Axt erschlagen zu haben. Seit Montag seht der 62-jährige Deutsche im ostbelgischen Lüttich vor Gericht. Die Familie lebte seit Jahrzehnten in Belgien.

Nach dem Verlust seiner Arbeitsstelle habe er sich als Versager gefühlt, sagte der Sozialpädagoge der Nachrichtenagentur Belga zufolge vor Gericht. In den Monaten vor der Tat habe er zunehmend die Kontrolle über sich und die Situation verloren. Geplant habe der Mann die Tat aber nicht, sagte sein Verteidiger.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: “Tragische Umstände“

Verona - Bei einem schlimmen Unglück nahe Verona in Italien sind mindestens 16 Menschen gestorben, dutzende wurden verletzt. Ein Bus wurde für …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: “Tragische Umstände“

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare